„Staatsbruch“
bei Lehesten

Einem Naturschutzgebiet mit europäischer Bedeutung!

Einem

Klein und fein…

… ist nicht nur unsere virtuelle Ausstellung zur Natur bei Tag und Nacht in einem ganz besonderen Schiefer- Tagebau.

Zart und empfindlich sind die Lebewesen in einer so ungewöhnlichen Umgebung, dabei aber auch unglaublich vielfältig und großartig. Wenn Sie etwas sehen wollen, was vor Ihnen kaum jemand zu sehen bekam, aber gleichzeitig die so zerbrechliche Natur erhalten wollen, dann sind Sie hier genau richtig!

Der Staatsbruch bietet …

  • Das Besondere (der Lebensraum)
  • Kleines und Feines (Flechten, Moose, etc.)
  • Die „Großen Unsichtbaren“
  • Noch mehr zum Staunen
  • Das Naturschutzgebiet und das europäische Schutzgebiet
  • Baden verboten!?
  • Naturpark-Ausstellung
  • Führungen rund um den Schiefersee
  • Essen & Trinken
  • Parken und „Parkgebühren“
  • Wandern und Radfahren
  • BNE-Mobil

Übersichtkarte des Schieferparks

Detailkarte Technisches Denkmal

Hier klicken, um den Inhalt von www.rooom.com anzuzeigen

Mäuse ...

… gehören zur Beute vieler nächtlicher Beutegreifer, wie zum Beispiel Wildkatze und Fuchs. Mit ihren unterirdischen Gängen bringen sie Belüftung und Wasser in den Boden. Weil sie sich sehr stark vermehren können, richten sie mitunter viel Schaden in Vorräten und Nahrungsmittelkulturen an. Die häufig angewendeten Mäusegifte schaden dann aber nicht nur den Mäusen selbst, sondern auch anderen seltenen Tieren wie dem Gartenschläfer oder den Tieren, die die Mäuse dann fressen.

 

 

Der Luchs …

… durchstreift sein riesiges Revier lautlos auf samtenen Pfoten. Bekannt als „große Katze mit Puschelohren“ ist er ein absolut heimlicher Waldbewohner. Im Naturpark werden immer wieder durchziehende Luchse beobachtet und es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis sich ein Luchs hier ansiedelt. Anders als Hauskatzen werden weibliche Luchse, Katze genannt, erst nach zwei Jahren und männliche Luchse, Kuder genannt, gar erst nach drei Jahren geschlechtsreif.

Hier klicken, um den Inhalt von www.rooom.com anzuzeigen

Hier klicken, um den Inhalt von www.rooom.com anzuzeigen

Der Uhu …

… ist der größte einheimische nächtliche Greifvogel. Er fliegt dank seines äußerst filigranen Gefieders völlig geräuschlos durch die Nacht und jagt Kleintiere bis zur Kaninchengröße. Als Gipfeltier in der Nahrungspyramide ist der Uhu besonders von den negativen Umweltauswirkungen betroffen. Im Naturpark brütet der Uhu noch regelmäßig in den Felswänden der Schieferbrüche und in den Saalehängen.

 

Die meisten Nachtfalter …

… sind nur auf den ersten Blick grau und eintönig. Unter ihnen finden sich viele farbenfrohe Arten. Diese Farben werden vor allem von Tieren gesehen, die auch nachts gut sehen können.

Nachfalter stehen auf dem Speisezettel vieler anderer Nachttiere. Um sich vor ihren Feinden besser zu schützen, sind oft nur die unteren Flügel farbig. Die oberen Flügel sind oft grau und verwaschen. Sie geben eine nahezu perfekte Tarnung.

Hier klicken, um den Inhalt von www.rooom.com anzuzeigen

Hier klicken, um den Inhalt von www.rooom.com anzuzeigen

Die Fledermaus …

… ist ein echter Insektenfresser. Kein Wunder also, dass sie häufig dort fliegen, wo auch Nachtinsekten herumschwirren: Unter Lampen, entlang von Hecken, über warmen Bodenflächen oder am Gewässer. Mit ihrem eigenen Echolot orten sie die Insekten selbst in tiefster Nacht punktgenau. Übrigens: Fledermäuse sind völlig harmlos. Weder beißen sie, noch fliegen sie gezielt Menschen an.

Schöne Kurzbeiträge zu Jahreszeiten

Frühling

Ist der Frühling andernorts schon an einem vorbeigezogen, hat man die Chance, ihn hier noch einmal zu erleben. Denn im rund 550m über dem Meeresspiegel gelegenen Staatsbruch springen die ersten Knospen und Blüten immer mehrere Tage später auf als anderswo.

Sommer

Das trockenwarme, sommerliche Klima in den Halden und Brüchen und die spärliche, aber blütenreiche Vegetation auf dem Schiefer locken besonders viele Insekten an. Diese Vielfalt lässt sich im Sommer besonders gut beobachten.

Herbst

Blühendes Heidekraut und Altweibersommer, verbunden mit dem goldenem Licht der Herbsttage geben ein besonders Gefühl der
Ruhe und des Wohlbefindens.



Winter

Hohe Schneelagen, frühe Wintereinbrüche und lange Kälteperioden machen den Winter hier eindeutig zur längsten Jahreszeit! Zwar sind manche touristischen und gastronomischen Einrichtungen geschlossen, aber es gibt auch Vorteile: bezaubernde Winterbilder, Tierspuren im Schnee oder wintersonnige Wanderungen mit heißem Picknick an den Rastplätzen sind möglich.

Bekanntlich hat jede Jahreszeit
ihren Reiz. Hier im Schieferbergbau
sind diese aber ganz besonders.

Veranstaltungen

Sie möchten das Thüringer Schiefergebirge Obere Saale von allen Seiten erforschen und erleben? Dann schauen Sie sich unser Angebot an Veranstaltungen hier an.